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Das Ende der EINEN digitalen Karte – Jedem seine passende Karte!

Bei der Vielfalt an Onlinekarten und Onlinediensten haben Unternehmerinnen und Unternehmer heute schon die “Qual der Wahl” und müssen sich im Informations-Dschungel des Internets zurechtfinden.
Dabei geht schon seit einiger Zeit der Trend zu sehr gut vernetzten Online Diensten (sog. Webservices) , die sehr gut in Kombination mit digitalen sozialen Netzen (Web 2.0) funktionieren. Es besteht also für jedes moderne Unternehmer die Chance diesen Teil des Kundenkuchens in die eigene Werbe- und Informationspolitik zu integrieren.

Im Beitrag “Das Ende der EINEN digitalen Karte” von Florian Bauhuber bekommt man einen sehr guten ersten Einblick in die echte Alternative zu propriätären Kartendiensten wie Google Maps, Bing- oder Nokia Maps, usw. Diese sogenannte “Open Street Map” (OSM) birgt aber noch viel größeres Potential, da hier im Vergleich zu Google Maps aus der Karte wesentlich mehr herausgezogen werden kann als reine Orientierung. Auch die dahinterliegenden Geodaten können in eigenen Anwendungen genutzt und eigenständig durch jeden erweitert werden.

Es geht um sehr viel mehr als Navigation und Orientierung. Das Wertschöpfungspotential von Geoinformationen ist immens und oft noch unerkannt. Die Geobusiness.org Initiative des Bundes stellt für die verfügbaren Geodaten Webportale zur Verfügung. Auch der Bayernatlas stellt neben üblichen hochgenauen und amtlichen Geodaten WebServices teilweise frei und kostenlos zur Verfügung. Dies ermöglicht endlich den Zugang zu diesem riesigen Potential für Firmen, die auf diesen Informationrohstoff angewiesen sind.

wieder zurück zu OSM Bei den Daten von Open Street Map sind durch das offene Wikipedia-Konzept und einer starken Community dahinter in unseren Breiten die Daten oft sehr viel aktueller und auch detailreicher als in vergleichbaren proprietären Produkten. Falls es etwas nicht gibt oder falsch ist, kann man selbst eingreifen und aktualisieren. Und das ist nicht einmal so schwer, wie die Berchtesgadener Gastgeberin Frau G. Burgstaller im Fernsehbeitrag zum Seminar bestätigt.

Natürlich braucht es etwas Einarbeitung in die kostenlos und frei verfügbaren Werkzeuge, wie zB JOSM (Java Open Street Map Editor), aber auch ohne Software kann man direkt auf  www.osm.org nach Anlegen eines Benutzeraccounts Orte, Wege und Häuser bis hin zu Flächen selbst editieren.
Der eBusiness-Lotse Südostbayern bietet hierfür kostenlose Einstiegsseminare und Lotsengespräche an, die es Unternehmerinnen und Unternehmern ermöglichen in kurzer Zeit Einblick in die Welt der Geodaten und Geoservices zu bekommen. Wir finden miteinander Ihre persönliche Karte. Werden sie zum ‘Mapper’ und nutzen sie ihr Ortswissen, damit sie und andere davon profitieren können.

Tipp: Machen sie sich selbst ein Bild und vergleichen sie die Unterschiede in Online-Kartenservices! Auf http://tools.geofabrik.de/mc/ können Sie das ganz einfach tun!

Darüber hinaus steht der ebusiness-Lotse auch für konkrete Hifestellungen zur Verfügung und begleitet den Prozess der Einführung. Auch wenn viele es nicht wissen, arbeiten sie heute schon täglich mit Daten mit Raumbezug.

Jetzt kann man sich darüber informieren, wie sie diese Daten und Dienste zur Optimierung ihrer Prozesse und Abläufe gewinnbringend einsetzen können. Melden Sie sich gleich zu einem Lotsengespräch ein der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land und ihrem eBusiness-Lotsen an! Wir informieren kostenlos und neutral!

Ihr eBusiness-Lotse Südostbayern

 

Geoinformations-Systeme

Geoinformatik – GIS

Einfache Antworten auf eigene spezifische Fragen aus einer großen, teils komplexen Masse an Datenquellen (z.B. Bilder von Europäischen Satelliten) zu generieren und dabei den lokalen und regionalen Aktionsraum miteinzubeziehen ist mit intelligenten geoinformatischen Methoden bzw. Fernerkundung möglich. Geoinformatik sieht und analysiert dabei den räumlichen Zusammenhang von Abläufen und Strukturen, die oft nicht so einfach (be-)greifbar sind. Das ist gerade dann wichtig, wenn es um die Analyse großer Daten mit Raumbezug geht. Denken wir beispielsweise an Onlinekarten wie Google, Bing, und OpenStreetMap, etc., die viele täglich schon nutzen, zB für Routing-, GPS– und Navigationslösungen, Logistik, alle mit dem Ziel Energie, Kosten und Zeit zu optimieren.

Die Geoinformatik stellt neue Werkzeuge und Methoden bereit, die bei der Beantwortung von z.B. folgenden Fragen helfen:

  • Wie finde ich zu meinem nächsten Kunden?
  • Wo bin ich wann wie weit gefahren und was hat das gekostet?
  • Welche Auswirkungen hat mein Standortwechsel auf meinen Kundenstamm?
  • Wie kann ich meine Kunden mit erweitertem Serviceangebot binden?
  • Stichwort: WebKarten Services.
  • Oder kann mein Produkt/Verkauf durch mobile GeoApps unterstützt werden?
  • Welches Energiesparpotential hat ein Standort in Bezug auf alternative Energiegewinnung?

Eigene Prozesse und Anwendungen

Die eigenen Prozesse und Anwendungen angepasst an räumliche, teils dynamisch veränderte Begebenheiten entsprechend zu optimieren sind Probleme die gerade mittelständische Unternehmen heutzutage angehen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder eigene Entwicklungskonzepte langfristig intelligent umzusetzen.

Geoinformatik steckt heute schon in vielen einfachen IT-Werkzeugen und Geräten, die im Alltag Verwendung finden. Die Entwicklung angepasster Lösungen mit Geostandards wird immer wichtiger und bietet außerdem die Chance für bestehende Firmen. Solche Kompetenzen in der Region aufzubauen ist auch für Neugründungen in der GEO/GIS Branche interessant, da sie nachhaltig wirtschaftliches Potential bieten.

Noch bis Ende Mai möglich … die Teilnahme am GeoBusiness AWARD 2013

Der eBusinessLotse Südostbayern empfiehlt Firmen die Teilnahme am GeoBusiness AWARD 2013. Für innovative ausgerichtete oder gerade junge, wachsende Unternehmen ist die Teilnahme an so einem Award eine gute Chance, um sich sowohl in der Region also auch darüber hinaus bekannt zu machen.

Durch die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurde am 23. April 2013, zum 4. Mal den GeoBusiness AWARD 2013 ausgelobt. Eventuell sind diese Informationen für Sie, Ihre Partner oder Ihre Unternehmen in der Region von Interesse.

Die GIW-Kommission sucht neue, innovative und kreative Geschäftsideen aus dem GeoBusiness. Der Preis ist mit 10.000 EUR und einem umfangreichen PR-Paket dotiert.
Ausführliche Informationen zum GeoBusiness AWARD 2013 unter www.GeoBusinessAward.org
Bewerbungsschluss für den GeoBusiness AWARD ist der 31. Mai 2013.

Auzug aus den Bewerbungskriterien.

(…) Jede clevere Idee kann eingereicht werden. Wichtig ist nur, dass Geodaten, Metadaten oder Geodatendienste geodatenhaltender Stellen gemäß der nationalen Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie in Deutschland eingesetzt werden. (…)

Unternehmen, Verbände und Initiativen aller Branchen sind eingeladen, ihre innovativen Geschäftsideen – also Geschäftsprozesse, Geschäftsmodelle, Produkte oder Dienstleistungen – einzusenden. Alle Firmen und Selbständige, ganz gleich welcher Unternehmensgröße, können am GeoBusiness AWARD teilnehmen. (…)

[Quelle: GeoBusiness AWARD, Überblick – Teilnahme und Bewerbung. http://www.geobusinessaward.org/GBA_Bewerbung.php#sprung1 , zuletzt zugegriffen 28.04.2013 ]

…zur Pressemeldung.

Auftakt-Veranstaltung im Landratsamt zum Schwerpunkt Geoinformatik

Der eBusiness-Lotse SüdOstBayern stellte sich vor!

Von der Auftaktveranstaltung des  eBusiness-Lotsen SüdOstBayern am 12. März 2013 berichtet das Regional Fernsehen Oberbayern in einem etwas über zweiminütigen Beitrag:

Cornelius Roth - Projektleiter eBusinessLotse

Cornelius Roth – Projektleiter eBusinessLotse

eBusinessLotse Südostbayern Projektleiter Cornelius Roth und Alexander Dalzio, Geschäftsführer von ROSIK e.V. nehmen Stellung zu den Zielen und Plänen, unter anderem zur Einrichtung eines Fachzentrums bei der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land

Auftakt-Veranstaltung eBusiness-Lotse Südostbayern

Mit Geo-Daten neue Kundengruppen und Angebote erschließen und Geschäftsprozesse optimieren

Moderne Informationstechnologien bieten auch kleinen und mittelständischen Betrieben aus den Bereichen Dienstleistung, Produktion, Handel und Handwerk interessante
Potentiale für neue Marktchancen und effizientere Geschäftsprozesse. Um Ihnen hier
einen Überblick zu bieten, hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener
Land den eBusiness-Lotsen Südostbayern für den Mittelstand in unserer Region ins Leben
gerufen.
Kompetent, neutral und individuell stehen wir, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Berchtesgadener Land als Projektleiter zusammen mit den Partnern BGLT und ROSIK e.V.,
unterstützt durch IHK und HWK, zur Seite. Als Lotse begleiten wir Sie unter anderem in
den Bereichen: Geo-Informationssysteme/Online-Karten, Social Media, IT-basierte
Dienstleistungen, Mobiles Arbeiten und eLearning.

Erfahren auch Sie mehr über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und informieren Sie
sich über die Ziele und das Angebotsspektrum des eBusiness-Lotsen.

Das Schwerpunktthema dieser ersten Veranstaltung lautet:
Mit Geo-Daten neue Kundengruppen und Angebote erschließen
und Geschäftsprozesse optimieren.“

Sie sind herzlich dazu eingeladen:

Dienstag, 12. März 2013, 14 Uhr – ca. 17 Uhr,

Landratsamt Berchtesgadener Land
Großer Sitzungssaal
Salzburger Str. 64, 83435 Bad Reichenhall.

Anmeldung und weitere Infos unter: info@wfg-bgl.info