Schlagwort-Archive: Online Marketing

Website-Erstellung mit Open Source

Referent: Howald Illsley (http://www.int-mark.de)
Veranstaltungsort: Berghotel Rehlegg, Holzengasse 16, 83486 Ramsau, 0049-8657-98840
Zeit: 4. Mai 2015 von 14 – 17.00 Uhr

Website-Erstellung mit Open Source

Website-Erstellung mit Open Source; Referent Howard Illsley

Inhalte:

  • Der Anfang: Vorstellungen und Ziele der Veranstaltung
  • Schlüsselkonzepte: Wesentliche Punkte der Arbeit mit Open Source
  • Welche CMS: WordPress, Joomla, Typo3 oder Drupal
  • Installation: Wie funktioniert das ?
  • Erste Orientierung: Wie findet man sich in der CMS zurecht?
  • Inhalt verwalten: Gezeigt anhand typischer Beispiele
  • Benötigte Funktionen: Zum Beispiel Formulare, Fotoalbum, Sprachen und Suchmaschinen-Optimierung

Social Media und Bewertungsplattformen für Gesundheitsdienstleister

  • Referentin: Frau Gaby Perfahl
  • Veranstaltungsort: Konzertrotunde im Kurgarten Bad Reichenhall, Raum Thumsee, Tel. 0049-8651-6060
  • Zeit: Mittwoch 8. April 2015 von 14.00 – 18.00 Uhr
Social Media und Bewertungsplattformen für Gesundheitsdienstleister

Social Media und Bewertungsplattformen für Gesundheitsdienstleister

Inhalte und Gliederung:

Einstieg

Zielgruppenorientierter, praxisverständlicher und aktueller Überblick “Digitale Welt”

  • Online Marketing und die Wichtigkeit der eigenen Website
  • Social Media Kommunikation und Online-Bewertungsplattformen

Wissensvermittlung und Praxis

  • Social Media für Gesundheitsdienstleister

1. Reputationsmanagement im Bereich Social Media

  • Der eigene Ruf im Netz bei Google
  • Überblick Bewertungsportale und Adressverzeichnisse
  • Umgang mit den wichtigsten Bewertungsportalen wie Sanego und Jameda
  • Möglichkeiten und Leitfaden bei schlechten Bewertungen
  • Datenbasis, Besonderheit und „Auslieferung“ Weiße Liste

2. Social Media Kommunikation

  • Nutzen, Einbindung und Umgang mit Facebook, YouTube & Co
  • Werben auf Facebook
  • Besonderheit Google+
  • Weitere Möglichkeiten

Abschluss

10 Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing für Gesundheitsdienstleister und konkrete Empfehlung „auf welchen Plattformen lohnt es sich aktiv zu sein“

 

Social Media u. Bewertungsplattformen für Gesundheitsdienstleister by eBusiness-Lotse Südostbayern

“Wording im Web” mit Stephanie Ludermann

  • Referentin: Frau Stephanie Ludermann (www.wortalarm.de)
  • Ort: Hotel Edelweiss Berchtesgaden (Jägerstube), Maximilianstraße 2, 83471 Berchtesgaden, Tel. 0049-8652-97990
  • Datum/Zeit: 11. März 2015  / 14.00 – 17.00 Uhr

Inhalt:

  • Welche Faktoren spielen bei der Texterstellung für das Onlinemarketing eine Rolle?
  • Welche Qualitätsmerkmale setzt Google für Content an und wie werden diese überprüft?
  • Worst Case und best practise Beispiele
  • Aus alt mach neu – Content neu aufbereiten, anstatt diesen zu löschen
  • Richtiges Texten für Onlineshops
  • Contentvermarktung – Buzzword „Contentmarketing“
  • Sprachliche Barrieren, die es dem Leser schwer machen (Stichwort: Flesch-Index und Wiener Sachtextformel)
  • Die richtigen Keywords finden

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Was gehört eigentlich zu Content?
Bilder – Videos – Infografiken. Content sind inszenierte Informationen und Botschaften

13 wichtige Faktoren:
Zielgruppenansprache, Inhaltliche Relevanz, Wertvolle und sinnvolle Informationen, Einzigartige Inhalte, Suchmaschinenfreundlichkeit, Fundierte Recherche nach Informationen, Struktur, Rechtschreibung, Grammatik, Verwendung von Synonymen, Textmenge, Wortmarkierungen, Multimediale Inhalte

Überzeuge Leser und Suchmaschinen, davon, dass Du …

  • dein Thema liebst
  • Einen Mehrwehrt bietest
  • niemanden langweilen möchtest
  • ein Ziel vor Augen hast
  • emotional bist
  • deine Zielgruppe kennst
  • möglichst alle Bedürfnisse befriedigt hast
  • Infos möglichst einfach und verständlich verpackt hast
  • Impulse geliefert hast.

In einem Satz:
Stelle sicher, dass Du Deinen Content inhaltlich reich, schnell Erfassbar und teilbar erstellt hast.

Die drei Säulen der Content Qualität:

  • Autorität: Kann diesem Inhalt vertraut werden? Ist der Autor Experte in seinem Feld
  • Mehrwert/Nutzen: Welchen Mehrwert bietet dieser Content? War der Content nützlich?
  • Präsentation: Wie wurden die Inhalte dargestellt und aufbereitet? War der Content lesbar und das Design ansprechend.

“Geiler” Content kann soo einfach sein…

  • Aktualität
  • Innovativ
  • Flexibilität
  • Affinität
  • Kreativität

Vorteile von Content Marketing

  • Weckt Begeisterung für das Unternehmen & Produkte
  • Erhöht die Kaufbereitschaft potenzieller Kunden
  • Langfristige Kundenbindung
  • Intensiver, für beide Seiten fruchtbarer Kundendialog
  • Branding & Imagebildung
  • Bessere Platzierungen in den Suchmaschinen

Was will der Kunde?

  • WAS gibt es hier?
  • WARUM brauche ich es?
  • WO bekomme ich es?
  • WIE kann ich es kaufen?
  • WIEVIEL kostet es mich?
  • WER steckt hinter dem Angebot?
  • WIESO sollte ich dem Unternehmen vertrauen?

Elisabeth Hiltermann, Beraterin und Geschäftsführerin von Kohl & Partner, und Referentin im Projekt eBusiness-Lotsen Südostbayern zu ihren Erfahrungen mit dem Projekt:

 

Sehr hoher Wert für Unternehmer – noch dazu kostenlos

Diplom-Betriebswirtin (FH) Elisabeth Hiltermann ist Geschäftsführerin der renommierten Hotel- und Tourismusberatungsgesellschaft Kohl & Partner München. Sie verfügt über umfassendes Wissen im Bereich Touristik und als Trainerin im Hotel- und Gastronomiebereich. Als fundierte Kennerin der Branche und Referentin gibt sie ihre Einschätzung zum Wert des eBusiness-Lotsen-Projekts Südostbayern:

In unserer schnelllebigen Zeit muss das Wissen ständig mitwachsen. Daher ist es umso wichtiger, alle an der Wirtschaft Teilhabenden kontinuierlich kostengünstig und professionell zu fördern und zu schulen. Das gilt besonders für die Tourismusbranche. Der Kampf um die Gäste wird zunehmend härter. Die Langsamen werden von den Schnellen gefressen, nicht die Kleinen von den Großen. Online Marketing und der Umgang mit Social Media-Kanälen sind bereits Basis-Voraussetzungen für professionelles Tourismus-Marketing, egal ob Sie ein Hotel, eine Destination oder einen touristischen Infrastrukturbetrieb leiten oder vermarkten. Das Problem der heutigen Zeit ist jedoch der „overflow“ von Informationen und Nachrichten. Wir können nur einen Bruchteil von dem wahrnehmen, was täglich auf uns einstürmt. Die Kunst ist es, zu filtern und ständig zu evaluieren, welche Information wichtig ist und wo ich sie abspeichere, damit sie mir bei Bedarf schnell zur Verfügung steht. Der Wert des eBusiness-Lotsen-Projekts ist für mich in diesem Zusammenhang sehr hoch, da jeder Unternehmer und Angestellte auf den aktuellen Stand im Bereich E-Marketing und Web gebracht wird – ohne eigenen finanziellen Aufwand!

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Mein persönlicher Eindruck von dem Projekt ist, dass die Themen vielfältig und spannend sind. Die Teilnehmergruppen sind jedoch meiner Meinung nach zu heterogen. So sind die Trainings für die einen schlicht zu langweilig, weil viele Inhalte bekannt sind, und für die anderen eher zu anspruchsvoll. Vielleicht wäre ein Abfragen der Vorkenntnisse vor den Trainings sinnvoll.

Auswertung von Inhalten Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land

Was macht eigentlich eine Marke aus?

In der heutigen Zeit der Austauschbarkeit und des unbegrenzten Angebotes wird es für Unternehmen immer schwieriger Produkte und Leistungen an Kunden zu verkaufen. Zu viele Konkurrenzprodukte und ein immenser Wettbewerb erschweren den Absatz. Jedes Unternehmen blickt daher zu den großen Branchenvorbildern auf, die es geschafft haben eine richtige Marke zu werden. Was macht Unternehmen wie Coca Cola, Adidas, BMW, Apple, usw. so erfolgreich und zu richtigen Marken? Die Antwort liegt in der Begehrlichkeit, die diese Unternehmen beim Kunden wecken! Für Marken ist nicht die Bekanntheit, sondern die Begehrlichkeit der entscheidende Faktor. Und diese Begehrlichkeit entsteht aus einem exzellenten Produkt. Es gilt also zunächst herauszufinden was die Spitzenleistungen eines Unternehmens sind. Um aus diesen Leistungen eine Marke zu formen, gilt es sich auf diese exzellenten Leistungen zu konzentrieren und diese weiter zu verdichten. Marken punkten also mit Konzentration auf Kernkompetenzen und nicht mit Vielfalt. Um herauszufinden was die eigene Marke ausmacht, muss man die eigenen Produkte und Leistungen, die eigene Geschichte und die Besonderheiten des eigenen Unternehmens kennen und verstehen. Auf diese Art und Weise findet man heraus, was die eigene Marke ausmacht und was man dem Kunden kommunizieren möchte (Selbstbild). Es stellt sich jedoch die Frage, was beim Kunden davon tatsächlich ankommt (Fremdbild). Häufig wird eher mit Vielfalt als mit Konzentration geworben und der Fokus liegt eher auf Bekanntheit statt Begehrlichkeit. Um herauszufinden was an Inhalten tatsächlich beim Kunden angekommen ist bzw. welche Assoziation der Kunde mit einer Marke hat, bleibt nur die Möglichkeit den Kunden zu befragen.

Markenanalyse mit Hilfe sozialer Medien

Eine innovative Möglichkeit der Analyse zeigt Florian Bauhuber am Beispiel des Berchtesgadener Landes auf. Mit Hilfe einer komplexen Analyse (Multirelationale Textanalyse) werden Texte die von Kunden in sozialen Netzwerken zum Thema „Berchtesgadener Land“ verfasst wurden ausgewertet. Mit Hilfe der Analyse werden die Inhalte der Texte bestimmten vordefinierten Markenwerten aus der Limbic Map (Details siehe unten) zugeordnet. Auf diese Art und Weise erhält man eine Aussage darüber, was die Nutzer sozialer Medien mit der Marke „Berchtesgadener Land“ assoziieren. Diese Analyse betrachtet jedoch nur das Fremdbild der Marke. In weitere Folge kann das Selbstbild mit dem Fremdbild verglichen werden, um herauszufinden, wo es Defizite in der Kommunikation gibt und was vielleicht noch besser kommuniziert werden muss. Im Falle des Berchtesgadener Landes spielten Werte wie Geborgenheit, Natur und Tradition für das Fremdbild eine große Rolle. Es bleibt jedoch anzumerken, dass eine Analyse des Fremdbildes allein durch die Auswertung sozialer Medien unter Umständen nicht ausreicht und mit Befragungen oder Interviews mit Kunden ergänzt werden sollte.

Logos Teilnehmer zum Thema "Auswertung von Inhalten Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land".

Logos Teilnehmer zum Thema “Auswertung von Inhalten Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land”.

Interviewpartner:
Stephan Köhl, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, einer der drei Partner des eBusiness-Lotsen Projekts Südostbayern

und

Magister Peter Botzleiner-Reber, Marketingverantwortlicher der Firma Südsalz, einem Leitbetrieb des Berchtesgadener Landes, schildern in Kurzinterviews ihre Erfahrungen aus dem Workshop:

Workshop „Auswertung Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land“ im Rahmen des eBusiness-Lotsen-Projekts:

Inwieweit können Inhalte aus Sozialen Medien zu Marketingzwecken, insbesondere zur Markenausrichtung genutzt werden? Diese Frage beleuchtete Florian Bauhuber, Geschäftsführer des Unternehmens „Tourismuszukunft“, im Juli 2013 in einem Workshop im Rahmen des eBusiness-Lotsen-Projekts Südostbayern. Als Beispiel diente die Marke „Berchtesgadener Land“. Untersucht wurden alle Branchen des Landkreises, wobei sich im Verlauf des Workshops die Tourismusbranche als dominierende in Bezug auf Präsenz in den Sozialen Medien herauskristallisierte. Andere Branchen beschäftigen sich zunehmend mit einem Auftritt in den Sozialen Medien, manche stehen erst am Beginn. KMU mit Konsumprodukten wie die Milchwerke Berchtesgadener Land, ein wichtiger Betrieb des Landkreises, nutzen Social Media mehr als beispielsweise Baufirmen.

Im Workshop wurde auf Daten zurückgegriffen die im Zeitraum von Juli 2012 bis Juni 2013 erhoben worden waren. Es wurden Texte mit dem Begriff „Berchtesgadener Land“ in folgenden Plattformen ermittelt (exklusive eigene Inhalte des eBusiness-Lotsen-Partners Berchtesgadener Land Tourismus GmbH):

  • Blogs
  • Foren
  • Facebook
  • Google+
  • Twitter
  • Tripsbytips (alle Einträge)
  • Seniorbook (alle Einträge)

Gesucht wurde nach Texten mit dem Begriff „Berchtesgadener Land“ auch bei:

  • der Google Blog-Suche (für Blogs)
  • der Google Diskussionen-Suche (für Foren)
  • sowie den einzelnen Plattformen Facebook, Google+, Twitter, Tripsbytips, Seniorbook

Insgesamt konnten fast 800 Texte auf 691 Din A4-Seiten mit mehr als 270.000 Wörtern und über 1.900.000 Zeichen ermittelt werden. Anschließend wurde die Sicht von außen wie folgt analysiert:

  • Ermittlung von Online-Inhalten mit Bezug zum Begriff „Berchtesgadener Land“
  • Aufbereitung der gesammelten Online-Inhalte
  • Multirelationale (Text-)Analyse (MRA): Bestimmung der häufigsten Begriffe sowie der Begriffe mit der höchsten Verbindungsdichte

Zur Erklärung: Es kann davon ausgegangen werden, dass komplexe Daten (zum Beispiel unstrukturierte Textdaten) eine Vielzahl impliziter Informationen enthalten, die für den Betrachter der Daten nicht sichtbar sind. Anhand geeigneter Hilfsmittel werden diese durch Verbindungen untereinander sichtbar gemacht. Die multirelationale Analyse (MRA), die zur Untersuchung der Texte verwendet wurde, erweitert bestehende quantitative Analyseverfahren um ein qualitativ-exploratives Vorgehen. Die MRA verfolgt den Ansatz, das Verständnis komplexer Zusammenhänge und Strukturen mittels einer Visualisierung zu erleichtern, um signifikante Auffälligkeiten einfacher erkennen zu können. Die Methode basiert auf Erkenntnissen der Graphentheorie sowie der allgemeinen Netzwerk- und Systemtheorie und geht davon aus, dass Zusammenhänge als Netzwerke modelliert und visualisiert werden können.

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  • Auswertung der MRA
  • Zuordnung der wichtigsten Begriffe zu Werten aus der Limbic Map: In der Limbic Map der „Gruppe Nymphenburg – Brand & Retail Experts“ werden verschiedene Begriffe, die häufig Bestandteil von Texten sind, Werten beziehungsweise vorher festgelegten Wertebereichen zugeordnet. Ist einer dieser Begriffe in der Berichterstattung der Interessenten in den Sozialen Medien enthalten, bekommt dieser Wertebereich einen Punkt. Der Wertebereich mit den meisten Punkten „gewinnt” und wird dann entsprechend aufbereitet.

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Stephan Köhl, Berchtesgadener Land Tourismus GmbH:

Was war die Motivation der BGLT als Projektpartner, KMU für das Thema „Auswertung Sozialer Medien“ zu sensibilisieren?

Marktforschung ist vielfach aufwändig und erfordert Zeit. Ergänzend zur Marktforschung bietet sich diese Methode an. Märkte und Zielgruppen werden mit dem Verbrauch weniger Ressourcen in kürzerer Zeit beobachtet, Ergebnisse zusammengefasst beziehungsweise konkretisiert. Die Auswertung von Inhalten Sozialer Medien stellt also eine vereinfachte und beschleunigte Methode dar, Stimmen aus dem Markt einzufangen, auszuwerten und für Aktivitäten zu nutzen.

Bei Befragungen von Personen im Rahmen einer Erhebung sind nicht immer ehrliche Ergebnisse zu erwarten. Personen wissen bei Befragungen teilweise nicht mehr, wo und wie sie tatsächlich gekauft haben oder was für die Handlung ausschlaggebend war. Dies ist aufgrund der vielen Informationsquellen, die heute für einen Kauf genutzt werden, verständlich. In Sozialen Medien werden zeitnah Beiträge veröffentlicht, anhand derer man sich ein besseres Gesamtbild machen kann.

Fazit: Durch eine die Marktforschung ergänzende Marktbeobachtung mittels Extrahierung der Inhalte Sozialer Medien ist es besser möglich, Zielgruppen zu beobachten, seine Produkte auf Zielgruppen auszurichten und die Kommunikation mit Zielgruppen zu verbessern. KMU aller Branchen sollten diese Erkenntnis nutzen.

Welchen Stellenwert haben Soziale Medien im Rahmen des Online Marketings?

Im Rahmen des Workshops wurde klar dass Social Media alleine nicht zielführend sind. Voraussetzung für Aktivitäten in sozialen Netzwerken als Teil der Marketingstrategie ist eine eigene Website. Die Kombination Website und Soziale Medien ist außerdem erst dann wirklich effizient, wenn ein Online-Shop oder eine Online-Buchungsmöglichkeit angeboten wird.

Es braucht zum Erfolg also

  • ein sehr gutes Produkt, das
  • durch eine professionelle Website vermarktet,
  • über ein eCommerce -Tool verkauft und
  • flankierend durch Social Media unterstützt wird.

Welche Schlüsse zieht die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) selbst aus der Veranstaltung?

Die BGLT befasst sich ständig mit Marktforschung, Marktbeobachtung und den Analysen. Neben dem Tourismusbarometer werden regelmäßige Studien zur Wertschöpfung beauftragt. Außerdem wurde das „Strategiepapier 2020“ zusammen mit führenden Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Tourismus in einem begleiteten Prozess erarbeitet. Die Markenwerteanalyse hat bei der Einordnung geholfen, wie die Marke Berchtesgadener Land verortet ist. Es wurde ein Bild gezeichnet, wie die Kunden das Berchtesgadener Land insgesamt sehen und daraus ein gemeinsamer Kern gebildet. Die ursprüngliche Sicht, dass das Berchtesgadener Land – insbesondere der südliche Landkreis – sehr stark mit Kraft, anspruchsvollem Sport, Natur und Geschwindigkeit identifiziert wird, hat sich etwas relativiert. Es ist am Beispiel des Workshops festzustellen, dass die Werte Tradition, Genuss und Gesundheit stark in den Vordergrund rücken. Derartige Erkenntnisse sind für zukünftige Anstrengungen bei der Definition zentraler Markenwerte sehr wertvoll. Aktuell, ein Jahr nach der Veranstaltung und zehn Jahre nach Gründung der BGLT, wird die touristische Marke „Berchtesgadener Land“ beleuchtet und Inhalte auf den Prüfstand gestellt. Dazu können derartige zusätzliche Erkenntnisse aus den Inhalten Sozialer Netzwerke sehr gut genutzt werden.

Peter Botzleiner-Reber, Südsalz GmbH:

Wie haben Sie den Workshop insgesamt wahrgenommen?

Den Ansatz, die Marke Berchtesgadener Land über die Extrahierung von Inhalten Sozialer Medien zu beurteilen, halte ich für sehr interessant. Besonders die Vorgehensweise, wie komplexe Daten aus Sozialen Medien gefiltert und damit eine zielgerichtete Beurteilung ermöglicht wird. Die Ergebnisse sind aussagekräftig, müssen jedoch richtig interpretiert werden und können flankierend in einem Markenprozess Berücksichtigung finden. Der Referent eröffnete mit der Methodik Möglichkeiten, die unternehmenseigene Marke aus diesem neuen Sichtwinkel zu beleuchten und die Ergebnisse in zukünftige Marketing-Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.

Welche Inhalte interessierten Sie besonders?

Das strategische Vorgehen bei der Erstellung der Websites/Core-Values, dazu Analysetools.

Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, in Zukunft Inhalte Sozialer Medien zur Verbesserung von Marketingaktivitäten zu nutzen?

Das ist die Zukunft, allerdings keine „Nebensache“, sondern eine wichtige Aufgabe, der man sich in Unternehmen mit voller Kraft widmen muss. Dazu gehört sehr viel Knowhow und ein langer Atem. Marketingaktivitäten müssen in sozialen Medien wohl durchdacht sein. Kosten, Nutzen und Risiken müssen sorgfältig gegeneinander aufgewogen werden. Ich denke, dass mehr denn je konstante Werte und Leistungen einer Marke durch das Marketing ehrlich transportiert werden müssen. Verbraucher sind kritisch und aufgeklärt, jeder Fehler in der Produktleistung oder in der Kommunikation kann im transparenten Web schwerwiegende Folgen für Marken und Unternehmen haben. Hier wäre zum Beispiel ein eigener Workshop/Seminar im Rahmen des Projekts mit einem Titel wie „do´s & dont´s im Webgeschäft„ reizvoll.

Inwieweit können Soziale Medien aus Ihrer Sicht zur Marktforschung beziehungsweise. Marktbeobachtung beitragen?

Sie sind ein sehr wichtiges Tool, da sie eine große Stichproben- und Grundgesamtheit und Aktualität haben.

Konnten Sie das Wissen aus der Veranstaltung in Ihrem Betrieb nutzen oder gibt es Inhalte, die Sie für Ihre zukünftige Arbeit nutzen können?

Ja. Ich achte bei der Gestaltung von Web-Inhalten mehr auf Metatexte, die den Core-Values entsprechen. Die Analysemethoden dienen unter anderem dazu, die zu einem Markenkern passenden Kommunikationsinhalte zu finden.

Publikationen der eBusiness-Lotsen zum Thema:

Leitfaden des eBusiness-Lotsen Berlin:
Facebook für kleine Unternehmen und das Handwerk: Chancen nutzen – Gefahren beachten

Pocket-Guide des eBusiness-Lotsen Potsdam:
Social Media für KMU – 10 Tipps für die Praxis

Leitfaden des eBusiness-Lotsen Oberfranken
Social Media ist mehr als Facebook – Portale und Einsatzmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen

Ein Leitfaden des eBusiness-Lotsen Köln
Social Media im Handel

 

 

 

 

Online Marketing für Gesundheitsdienstleister

– Referentin: Frau Gaby Perfahl
– Veranstaltungsort: Bad Reichenhall, Raum Thumsee – Königlicher Kurgarten – über dem Kurgarten Cafe, Tel. 0049-8651-6060
– Zeit: Mittwoch 19. November von 14.00 – 18.00 Uhr

Referentin Gaby Perfahl, Expertin für Social Media im Gesundheitsbereich, weiß: „Bei der Arzt- und Apothekensuche wird immer öfter das Internet zu Rate gezogen.“ Sie ist als Beraterin für die Pharmaindustrie, Agenturen und Unternehmensberatungen auf das Thema Healthcare und vertriebsorientiertes Marketing spezialisiert und betreut über 70 Klinikärzte in einem Klinikverbund im Bereich Online-Marketing und Social Media.

Gaby Perfahl erklärte zunächst, wie die eigene Website konzipiert sein muss, um von Patienten gefunden zu werden. Zusatzmodule wie die Terminvereinbarung über die Homepage wurden genauso vorgestellt wie die Möglichkeit zur Analyse der Website. Auch die Vor- und Nachteile einer eigenen Facebook-Seite und von Patienten-Newslettern waren Seminarinhalte. Schließlich gab Gaby Perfahl noch zehn „schnelle Tipps“ zum Umsetzen des digitalen Praxis-Marketings.

Referentin Gaby Perfahl u. Stefan Maier

Referentin Gaby Perfahl u. Stefan Maier

Inhalte und Gliederung:

Einstieg

Zielgruppenorientierter, praxisverständlicher und aktueller Überblick “Digitale Welt”

  • Online Marketing
  • Social Media Kommunikation und Online-Bewertungsplattformen

Wissensvermittlung und Praxis

  • Online Marketing

Herzstück des Online Marketing ist die eigene Praxiswebsite

  • Anforderungen an eine erfolgreiche und vertrauenswürdige Website
  • Die richtige Domain, Namensfindung, Selektion und Reservierung
  • (Kostengünstige) Möglichkeiten zur Realisierung der Websit
  • Website Analyse z.B. mit Google Analytics

Weitere Themen Website

  • Sinnvolle AdOn´s, z.B. direkte Terminreservierung
  • Einbindung von Social Plugins, z.B. Facebook in die Website
  • Newsletter Marketing für die Praxis
  • Links und Backlinks

SEO und SEM

  • Steigerung der Auffindbarkeit einer Website – SEO und SEM
  • Suchverhalten von Patienten – nach Fachgruppe, Ort und Name

Abschluss

  • 10 Tipps für erfolgreiches digitales Praxismarketing für Gesundheitsdienstleister

Bewertung der Teilnehmer (Auszug) zur Veranstaltung:

– Frage: Sehen Sie in den Inhalten der Veranstaltungen echtes Verbesserungspotenzial für Ihren Betrieb?
– Bewertung: 100% ja

W I C H T I G: Folgeseminar

Mittwoch 8. April 2015 von 14 – 18 Uhr: Social Media und Online-Bewertungsplattformen für Gesundheitsdienstleister. Anmeldung unter http://www.amiando.com/FLWBTYW.html

Gesundheitsdienstleister Praestentation 19.11.14 by eBusiness-Lotse Südostbayern