Interview mit Christian Abel, Inhaber der Wäscherei Abel in Aufham, Anger

Interview mit Christian Abel dem geschäftsführenden Gesellschafter der Wäscherei Abel KG in Anger/Aufham, einem Betrieb mit 200 Mitarbeitern und einer Kundenreichweite von mehr als 150 km.  https://www.abel-anger.de

Welche Vorteile sehen sie im eBusiness-Lotsen im Allgemeinen?
Abel: Komplexe Dinge werden für den Mittelstand geöffnet. Vor allem für die Betriebe, die sich keine eigenen EDV-Mitarbeiter leisten und selbst dort stehen die neuen Medien nicht immer im Fokus.

Welche Vorteile sehen Sie konkret für sich und ihre Branche?
Abel: Eher die Aufklärung über neue Medien und Möglichkeiten, aber auch Gefahren, die in den neuen Medien stecken können, um sie richtig und sicher anwenden zu können. So zum Beispiel Facebook, Twitter, Whatsapp und wie diese Dinge alle heißen. Die Vielfalt der Medien überrennt einen ja eigentlich.  Die jungen Leute wachsen ja mit diesen Medien auf als die 40-60 Jährigen Unternehmer und der Lotsen gibt da Hilfestellung die richtigen Schritte zu setzen, um den gewünschten Effekt zu erzielen ohne sich zu verzetteln. Ich sehe es als sehr wichtig an hier Orientierung zu bekommen in der Flut der man heute im Internet ausgesetzt ist.

Welche Seminare und Veranstaltungen empfanden sie besonders wichtig?
Abel: Eher die mit Geoinformatik-Bezug. Mit den Seminaren kann man natürlich nur die Oberfläche angreifen. Die Frage ist, wie man die richtige Klientel mit den richtigen Seminaren auf dem richtigen Komplexitätsniveau anzusprechen. Hier gibt es vor allem Kleinunternehmer, die erst lernen müssen welche Taste sie drücken müssen und bei größeren geht es eher um komplexere Dinge.

Wo sehen Sie sich und wo die Schwierigkeiten  genau?
Abel: Eher im Mittelfeld. Mir waren gerade die Geo-Seminare zum Teil  zum Teil zu wenig ‚aggressiv‘, sie haben einen guten Einblick in die Möglichkeiten gegeben, aber gebraucht hätte ich mehr Detailwissen. Da hätte ich gerne mehr erfahren. Das war aber mit dem unterschiedlichen Publikum nicht immer möglich.
Da es ja bei den Seminaren um Sensibilisierung und um die ersten Schritte geht und zunächst darum Konzepte und nicht so sehr maßgeschneiderte Lösungsansätze an die Hand zu geben.

Dafür sind ja die Lotsengespräche da, um konkret auf das jeweilige Setting eingehen zu können.
Abel: Dennoch. Ein bisschen weiter hätte es gehen können. Zum Beispiel mit unterschiedlichen anspruchsvollen von Seminaren, eben auch solchen, die die EDV-Leute konkret ansprechen. Da finde ich den Austausch untereinander auch sehr wichtig.

Welche Themen würden Sie noch als wichtig empfinden?
Abel: Ich war sehr entsetzt wie wenig mittlere Betriebe sich im Datenschutz auskennen und sich über die Lage und die Gefahren bewusst sind. Das Interesse und die Aufklärung hier zu verstärken finde ich wichtig.
Außerdem wünsche ich mir einen Überblick über CRM Systeme gerade aus dem Open Source Bereich, der in unserem Betrieb sehr verbreitet eingesetzt wird.  Hier liegt viel Einsparungspotential drin, wenn die Systeme und die entsprechend flexible Erweiterungen unterstützen und die Standards bekannt und vorhanden sind.
Generell: Was gibt es für Open Source Lösungen, die im Mittelstand einsetzbar sind und welche Grenzen es gibt. Ich denke in Open Source ist bei richtiger Anwendung sehr effektiv und praktisch.

Was haben sich bis jetzt konkret aus dem eBusiness-Lotsen herausgeholt?
Abel: Zum einen haben wir ein Projekt gestartet eine Routenvisualisierung zu bekommen und sammeln gerade Erfahrung darin mit Hilfe eines studentischen Praktikanten aus der Geoinformatik. Bevor wir eine größere Lösungen anstreben müssen wir Erfahrung sammeln wo die Stärken und Probleme liegen und wie sich ein System mit unserem doch schon sehr komplexen Kunden und Wäschemanagementsystem verhält und welche Funktionen uns am meisten Optimierung bringen.

Haben sie von dem Social Media Angebot des Lotsen Gebrauch gemacht? Hier werden ja eher die Marketing-Leute im Unternehmen angesprochen.
Abel: Nein eher weniger, bis auf Eines, da bei uns die Geoinformatik zunächst im Fokus stand. Allerdings ist da bei uns auch Bedarf da, wenn es um unsere Webseite geht, die wir nun neu aufsetzen werden.  Das Marketing müssen wir verstärken?
Welche Schritte wollen Sie auf jeden Fall im Bereich Online Marketing nun einleiten?
Am Dringlichsten scheint unser Webseiten Neuauftritt zu sein, da es wie in dem einen Online Marketing Seminar gesagt wurde wichtig ist als Imagepflege, für die Neukundengewinnung und weil es einfach modernisiert  gehört, wie es auch in unserem Betrieb zB bei der Energie- und Wärmegewinnung passiert ist.  Und das mit dem SEO scheint doch sehr wichtig zu sein.

Wenn sie an die Tourenvisualisierung denken, die sie gerade am Entstehen ist. Welche Abläufe im Unternehmen werden dann ihrer Meinung nach wie beeinflusst?
Abel: Es wird unsere Tourenplanung erheblich beschleunigen und transparent machen und unsere Mitarbeiter in der internen Verwaltung als auch draußen bei der Auslieferung stark entlasten, auch flexibler machen, weil wir dann nicht mehr nur abhängig sind von dem einen Mitarbeiter, der alles im Kopf hat, sondern anderen Mitarbeiter schnell einsetzen können. Das würde auf unsere Mitarbeiter entlasten.

Wenn Sie an ihre (hauptsächlich) Businesskunden und die Neukundegewinnung denken. Welche Auswirkungen haben die neu kennegelernten Methoden der Geoinformatik in dieser Hinsicht? Denken Sie an offene Daten?
Abel: Das Thema Geodaten nutzen. Zum Beispiel in der Lieferung integriertes Marketing zu machen hat Potential. Gerade an gute Geodaten heranzukommen ist schwierig und war uns bisher weitgehend unbekannt. Hier brauchen wir noch mehr konkret aufgezeigte Wege, wie wir an solche Geodaten herankommen und welche Kriterien hier wichtig sind, wie die Daten angebunden werden können und welche Analysen hier sinnvoll und machbar sind. Hier braucht es neben der Aufklärung über die Technologien und Möglichkeiten auch noch tiefere Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter, um das einzusetzen.  Auch in Verbindung mit CRM Systemen.

Welche konkreten Fragen haben Sie hier an solche Systeme?
Abel: Wie komme ich an potentielle Neukundenadressen in meinem Einzugsgebiet?  Wie komme ich mit der Hilfe von neuen Medien an die Kunden, die meine Dienstleistung als Wäscherei

Beschreiben Sie kurz, was ihre Tourenvisualisierung machen soll?
Abel: Wir wollen mit rel. Einfachen Mitteln teilautomatisiert Touren in der Karte berechnen, darstellen und die Touren so optimieren, das die LKWs mit möglichst hoher Kosten- und Ökologieeffizienz eingesetzt werden und das auch entsprechend nachvollziehbar und transparent für die Planung, Disposition und Dokumentation verwendet werden kann. Natürlich auch mit einem verbesserten Service für die Mitarbeiter und die Kunden bis hin zu Zulademengen, Strecken- und Zeitmanagement. Wir wollen hier eine maßgeschneiderte Lösung, die auch in unser System passt ohne oft überdimensionierte, arbeits- und kostenintensiven „of-the-shelf“ Lösungen, von denen man vorher nicht weiß was sie wirklich bringen. Die Erfahrung zu sammeln ist uns dabei extrem wichtig, um uns hier langfristig effektiv weiterentwickeln zu können.

Danke für das Interniew und Alles Gute auf diesem Weg.

W-Lan für meine Gäste und Kunden

In Zusammenarbeit mit der Anbietergemeinschaft Rupertiwinkel – Berchtesgaden

– Referenten: Ulrich Schach und Philipp Crüwell
– Veranstaltungsort: Lokwelt Freilassing, Westendstraße 5
– Zeit: Dienstag 03. Februar von 14.00 – 17.00 Uhr

W-Lan ist heute ein Standardangebot. Doch welche rechtlichen Aspekte müssen Gastgeber und Firmeninhaber beachten, wenn sie W-Lan zur Verfügung stellen? Darauf sind Ulrich Schach und Philipp Crüwell von der Firma ISG Informatik Service näher eingegangen und haben dies in Zusammenhang mit technischen Hinweisen in einem interaktiv gestalteten Seminar den Teilnehmern näher gebracht.

„Ich möchte Ulrich Schach und Philipp Crüwell danken! Der Vortrag war sehr anschaulich und konkret aufbereitet und für die 37 Teilnehmer ein großer Gewinn. Gerade die oft etwas trockene Rechtslage bei der Nutzung von W-Lan wurde kompetent und verständlich adressiert und auf Fragen ausführlich reagiert. Die Offenheit für jede Art von Fragen, die die Digitalisierung betreffen, zeichnen den eBusiness-Lotsen ja aus, was auch bei dieser Veranstaltung meines Erachtens wieder sehr gut geglückt ist.“
Cornelius Roth, eBusiness-Lotse Südostbayern.

W-Lan für meine Gäste und Kunden

Interview über den eBusiness-Lotsen Südostbayern mit führenden Tourismusverantwortlichen:

Interview mit

  • Alexandra Baschek: Leiterin Tourist-Information in Schönau am Königssee (http://www.koenigssee.de) und
  • Gabi Springl: Vermieterin (egglerlehen.de) und Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereines Schönau am Königssee

Schönau am Königssee ist mit jährlich rund 900.000 Übernachtungen einer der führenden       Tourismusorte in ganz Bayern.

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  • Brigitte Kuprian, erste Vorsitzenden der Anbietergemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof Rupertiwinkel-Berchtesgaden“ (www.traumbauernhof.de) und aktive Vermietern (kochhof.de)

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Irmi Aschauer, Leiterin der Tourist-Information Bischofswiesen mit rund 275.000 Übernachtungen und 54.000 Gästeankünften (bischofswiesen.de)

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1) Wie haben Sie vom eBusiness-Lotsen erstmals erfahren und wie erhalten Sie aktuell Informationen zu Veranstaltungen?

Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Newsletter Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Antwort Irmi Aschauer:

  • Newsletter Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
  • Folder Seminarprogramm

Antwort Brigitte Kuprian:

  • Newsletter Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
  • Prospekte

2) Wie haben Sie den eBusiness-Lotsen kennengelernt, was spricht Sie beim eBusiness-Lotsen besonders an?

– Antwort: Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Unkomplizierte Buchung
  • Interessante Themen
  • Keine weiten Wege zu Veranstaltungsorten

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Als effektive Informations-Plattform für Unternehmer kennengelernt, hier: Vermieter
  • Vielschichtiges Programm mit durchwegs professionellen und hochkarätigen Dozenten

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Aktuelle Themen
  • Kurze Anfahrtswege
  • Kostenlos

3) Vorteile des Projektes für das Tourismusmarketing im Allgemeinen

– Antwort: Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Neueste Informationen
  • Vielseitigkeit
  • Praxisnähe
  • Wissenswertes über aktuelle technische Möglichkeiten

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Unterstützung beim Aufbau einer ansprechenden Website (Websiteanalyse) mit wertvollen Infos zur Suchmaschinenoptimierung
  • Wecken von Interesse für Social Media, auch bei Personen, die dem Ganzen zögerlich gegenüberstehen – diese werden oftmals engagierte Nutzer
  • Erschließung neuer Vertriebswege

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Aktualität

4) Was ist dabei für einzelne Gastgeber besonders wertvoll

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Mit Social Media und Online Marketing können Bilder und Texte emotionaler kommuniziert werden.
  • Man kann sehr kurzfristig neue Informationen übermitteln und Fakten anpassen. Früher wurde Prospektmaterial für fixen Zeitraum gedruckt und konnte nicht verändert werden.
  • Durch Online-Buchbarkeit 24 h rund um die Uhr bessere Erreichbarkeit und weniger Arbeitsaufwand

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Geschwindigkeit des Informationsflusses
  • Stresslose Online-Buchung von Unterkünften, Konzertkarten, Tickets „vom Sofa aus“ = Urlaubszeitersparnis

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Man befindet sich wesentlich näher am Gast
  • Die Kommunikation mit dem Gast ist wesentlich intensiver (z.B. Wünsche für gute Fahrt vor der Anreise)

5) Beschreibung Verbesserung Prozessmanagement – wie wurden Arbeitsschritte und Abläufe in touristischen Unternehmen konkret beeinflusst?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Der Versand von Postkarten und Briefen wurde größtenteils durch Email ersetzt.
  • Freie Kapazitäten können Kunden kurzfristig und schnell zugänglich gemacht werden.
  • Online Marketing und Social Media ermöglichen Kontakt zu wesentlich größerem Kundenkreis. Dadurch mehr Neukunden.

Auch Veranstaltungen z.B. Almabtrieb können wesentlich effizienter beworben werden.

  • Man spart sich finanzielle Ressourcen für Zeitungsanzeigen mit fraglichem Rücklauf, der wiederum Prospektversand mit Zeit- und Kostenaufwand nach sich zieht.

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Geschwindigkeit des Informationsflusses
  • Schnelles Agieren (CMS)
  • Erreichen einer breit gestreuten und breit gefächerten Anzahl von Zielgruppen

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Geschwindigkeit des Informationsflusses
  • Schnelles Agieren (CMS)
  • Erreichen einer breit gestreuten und breit gefächerten Anzahl von Zielgruppen

6) Welche Vorteile hat der Gast durch Einsatz von digitalen Medien und moderner IT gegenüber früher?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Stets aktuelle Informationen.
  • Auswahl an aktuellen Bildern.
  • Durch Bewertungen ehrliche Einschätzung des Angebotes – nicht wie in der Vergangenheit täuschende Beschreibungen wie verkehrsgünstig gelegen, rustikaler Stil, sehr zentrale Lage, Strandnähe
  • Sofortige aktuelle Informationsbeschaffung.
  • Konkrete Lage durch Onlinekarten.

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Geschwindigkeit des Informationsflusses
  • Stresslose Online-Buchung von Unterkünften, Konzertkarten, Tickets „vom Sofa aus“ = Urlaubszeitersparnis

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Schnellere Antworten
  • Umfassendere Informationen über Betrieb, Ausflugsziele, Umgebung, Veranstaltungen, usw.
  • Durch Geoinformatik und Bewertungsplattformen mehr verlässliche Informationen über Lage und Qualität

7) Welche Vorteile habt ihr selbst im Unternehmen durch den Einsatz von digitalen Medien und moderner IT gegenüber früher?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Einsparung finanzieller Mittel für Inserate, Papier.
  • Durch eigenen Zeiteinsatz Einsparung an finanziellen Mitteln und authentische Aussagen mit vollem Hintergrundwissen.

– Antwort Irmi Aschauer:

Geschwindigkeit des Informationsflusses

  • Schnelles Agieren (CMS)
  • Erreichen einer breit gestreuten und breit gefächerten Anzahl von Zielgruppen

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Weniger finanzieller Einsatz
  • Zeitersparnis
  • Feedback von Gästen; dadurch besseres Erkennen der Schwachstellen und in der Folge steigende Qualität.

8) Welche Auswirkungen haben die Angebote des eBusiness-Lotsen auf das Verhältnis B2B (Gastgeber-Geschäftspartner)?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Schnelle Informationsverteilung
  • Wesentlich bessere Vernetzung

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Motivation zum Informationsaustausch mittels IT-Werkzeuge
  • dadurch schnellerer, in der Regel schriftlicher, verbindlicher Informationsaustausch
  • persönlicher Kontakt geht (leider?) zurück

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Durch Angebote in OM, SM u. IKT Gewährleistung von professioneller Zusammenarbeit.
  • Ohne zeitgemäße IKT wären die nötigen Arbeitsabläufe heute nicht mehr leistbar.

9) Wie veränderten sich die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe durch Online Marketing und Social Media.

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Morgens erster und abends letzter Blick ins Internet

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Viel Fachinformation beispielsweise zur Aufbereitung digitaler Fotos
  • Erfolgskontrolle durch Google Analytics
  • Kontrolle der Suchmaschinenrelevanz
  • Eigene Pflege von Inhalten durch CMS

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Man hat ständig den Fotoapparat dabei, um aktuelle Bilder zur Verteilung an Stammgäste und Interessenten anzufertigen
  • Freimeldungen müssen konsequent in Online-Buchungssystemen gepflegt werden
  • Durch den Mix von Offline und Online – Buchungen entstehen Fehlerquellen, deren Behebung noch nötig ist.
  • Im Verbund der Anbietergemeinschaft ist man sich einig, dass aufgrund der Emotionalität neben den IKT – Themen der persönliche Kontakt trotzdem nicht ganz zu ersetzen ist.

10) Welche konkreten Maßnahmen in den Bereichen Online Marketing, Social Media und Geoinformatik (z.B. Online-Karten) habt ihr selbst die letzten zwei Jahre umgesetzt?

– Antwort Gabi Springl:

  • Homepage erneuert
  • Aktuelle, professionelle Bilder
  • Suchmaschinenrelevante Texte
  • Stark zunehmende Kommunikation mit Gästen über Facebook
  • Eintrag in Google Maps
  • Stellenanzeige über Facebook.

– Antwort Alexandra Baschek:

  • Aktualisierung Website
  • Professionelle Bilder
  • Stark zunehmende Kommunikation mit Gästen und Gastgebern über Facebook
  • Gastgeber leiten Infos wiederum an Gäste weiter. Dadurch durchgängigere Kommunikation
  • Eintrag in Google Maps
  • Stellenanzeigen für Praktikanten über Facebook

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Online Marketing – Suchmaschinenoptimierung
  • Social Media – Erhöhung der Beitrags-Intensität, gezielte Inhalte
  • Geoinformatik – keine Maßnahmen, da das Knowhow noch fehlt (Geplant: Besuch entsprechender Seminare)

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Anbietergemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof neu: Facebook, YOUTUBE
  • Kochhof: seit ca. 2010 Facebook, neu: Pinterest, YOUTUBE, Google+ und Twitter

11) Aus welchem Grund habt ihr die Maßnahmen umgesetzt. Was möchtet ihr mit diesen Maßnahmen konkret erreichen, welche Ergebnisse sind bereits sichtbar?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Buchungen generieren
  • Einholen von Feedback
  • Teilnehmer für Veranstaltungen erhöhen
  • Mehr Urlaubsinteressenten sollen erreicht werden. Besonders jüngere Gäste – Schlagwort: Alte sterben aus.
  • Gäste mit umfassenden, emotionalen Inhalten zu längerem Aufenthalt animieren.
  • Gastgeber müssen sich dort aufhalten, wo sich zukünftige Gästegruppen bewegen.
  • Wir müssen mit internationaler Konkurrenz mithalten und können nur mit ständigen Bemühungen in Richtung zeitgemäßer IKT erfolgreich sein.

– Antwort Irmi Aschauer:

  • bischofswiesen.de: positive Entwicklung bei Google-Positionierung, Steigerung der Nutzer
  • Social Media: sukzessive Steigerung von „Freunden“ und Twitter-Follower.

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Stammgastmarketing
  • Bessere Sichtbarkeit in Onlinekarten
  • Besseres Suchmaschinenmarketing

Dadurch:

  • Steigende Zugriffszahlen
  • Generierung von positiven Bewertungen und dadurch Gewinnung von neuen Gästen
  • Mehr Stammgäste

12) Wo seht ihr für die Zukunft den größten Verbesserungsbedarf in euren oder euch bekannten Betrieben im Hinblick auf Online Marketing, Social Media und Geoinformatik (Online Karten)?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Viele Gastgeber haben keine vernünftige Website.
  • Schlechte Bilder; online Fotopool?
  • Wie muss ich Fotos Beschriften und mit Informationen hinterlegen, damit sie professionell Dargestellt werden und von Suchmaschinen gefunden werden.
  • Personalbeschaffung, besonders Azubis, Praktikanten, Aushilfen, Nachwuchskräfte.
  • Information über die wichtigsten Plattformen um an eine Möglichst breite Zielgruppe die wichtigsten Infos über den Betrieb zu kommunizieren und bei der Suche professionell dargestellt zu werden.

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Flächendeckend alle Betriebe E-Mail
  • Alle Betriebe Internet

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Geoinformatik-Themen haben die wenigsten KMU verstanden und erkennen den betrieblichen Nutzen noch viel zu wenig
  • Wer heute meint, im Social Media als fortschrittlich zu gelten gerät ohne Bemühungen schon morgen ins Hintertreffen
  • Die Veranstaltungen sollten mehr zielgruppenspezifisch geplant und ausgerichtet werden.

13) Haltet ihr es für nötig, sich in Zukunft mit den Themen zu befassen und weitere Maßnahmen anzustoßen oder ist die Branche bereits auf dem neuesten Stand?

– Antwort Alexandra Baschek u. Gabi Springl:

  • Ständig neue Anstöße sind lebensnotwendig für KMU.
  • Wenn man sich nicht ständig mit neuen Medien befasst gerät man ins Hintertreffen und kann Rückstände wenn überhaupt nur schwer aufholen.

– Antwort Irmi Aschauer:

  • Selbstverständlich besteht auch in Zukunft Bedarf, weitere Maßnahmen anzustoßen.
  • Die Entwicklung in den Vermieter-Betrieben ist positiv, aber es sind keineswegs alle Betriebe auf dem neuesten Stand.
  • Da der heute neueste Stand morgen bereits „veraltet“ ist, sind in Zukunft für alle Betriebe und Einrichtungen weitere Maßnahmen sinnvoll und gut.

– Antwort Brigitte Kuprian:

  • Mit OM und SM muss man sich ständig befassen, da durch die schnelllebige Entwicklung ansonsten kein dauerhafter Erfolg generiert werden kann.
  • Neue Themen müssen rechtzeitig erkannt werden, um mit den Mitbewerbern mithalten zu können.

Elisabeth Hiltermann, Beraterin und Geschäftsführerin von Kohl & Partner, und Referentin im Projekt eBusiness-Lotsen Südostbayern zu ihren Erfahrungen mit dem Projekt:

 

Sehr hoher Wert für Unternehmer – noch dazu kostenlos

Diplom-Betriebswirtin (FH) Elisabeth Hiltermann ist Geschäftsführerin der renommierten Hotel- und Tourismusberatungsgesellschaft Kohl & Partner München. Sie verfügt über umfassendes Wissen im Bereich Touristik und als Trainerin im Hotel- und Gastronomiebereich. Als fundierte Kennerin der Branche und Referentin gibt sie ihre Einschätzung zum Wert des eBusiness-Lotsen-Projekts Südostbayern:

In unserer schnelllebigen Zeit muss das Wissen ständig mitwachsen. Daher ist es umso wichtiger, alle an der Wirtschaft Teilhabenden kontinuierlich kostengünstig und professionell zu fördern und zu schulen. Das gilt besonders für die Tourismusbranche. Der Kampf um die Gäste wird zunehmend härter. Die Langsamen werden von den Schnellen gefressen, nicht die Kleinen von den Großen. Online Marketing und der Umgang mit Social Media-Kanälen sind bereits Basis-Voraussetzungen für professionelles Tourismus-Marketing, egal ob Sie ein Hotel, eine Destination oder einen touristischen Infrastrukturbetrieb leiten oder vermarkten. Das Problem der heutigen Zeit ist jedoch der „overflow“ von Informationen und Nachrichten. Wir können nur einen Bruchteil von dem wahrnehmen, was täglich auf uns einstürmt. Die Kunst ist es, zu filtern und ständig zu evaluieren, welche Information wichtig ist und wo ich sie abspeichere, damit sie mir bei Bedarf schnell zur Verfügung steht. Der Wert des eBusiness-Lotsen-Projekts ist für mich in diesem Zusammenhang sehr hoch, da jeder Unternehmer und Angestellte auf den aktuellen Stand im Bereich E-Marketing und Web gebracht wird – ohne eigenen finanziellen Aufwand!

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Mein persönlicher Eindruck von dem Projekt ist, dass die Themen vielfältig und spannend sind. Die Teilnehmergruppen sind jedoch meiner Meinung nach zu heterogen. So sind die Trainings für die einen schlicht zu langweilig, weil viele Inhalte bekannt sind, und für die anderen eher zu anspruchsvoll. Vielleicht wäre ein Abfragen der Vorkenntnisse vor den Trainings sinnvoll.

Auswertung von Inhalten Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land

Was macht eigentlich eine Marke aus?

In der heutigen Zeit der Austauschbarkeit und des unbegrenzten Angebotes wird es für Unternehmen immer schwieriger Produkte und Leistungen an Kunden zu verkaufen. Zu viele Konkurrenzprodukte und ein immenser Wettbewerb erschweren den Absatz. Jedes Unternehmen blickt daher zu den großen Branchenvorbildern auf, die es geschafft haben eine richtige Marke zu werden. Was macht Unternehmen wie Coca Cola, Adidas, BMW, Apple, usw. so erfolgreich und zu richtigen Marken? Die Antwort liegt in der Begehrlichkeit, die diese Unternehmen beim Kunden wecken! Für Marken ist nicht die Bekanntheit, sondern die Begehrlichkeit der entscheidende Faktor. Und diese Begehrlichkeit entsteht aus einem exzellenten Produkt. Es gilt also zunächst herauszufinden was die Spitzenleistungen eines Unternehmens sind. Um aus diesen Leistungen eine Marke zu formen, gilt es sich auf diese exzellenten Leistungen zu konzentrieren und diese weiter zu verdichten. Marken punkten also mit Konzentration auf Kernkompetenzen und nicht mit Vielfalt. Um herauszufinden was die eigene Marke ausmacht, muss man die eigenen Produkte und Leistungen, die eigene Geschichte und die Besonderheiten des eigenen Unternehmens kennen und verstehen. Auf diese Art und Weise findet man heraus, was die eigene Marke ausmacht und was man dem Kunden kommunizieren möchte (Selbstbild). Es stellt sich jedoch die Frage, was beim Kunden davon tatsächlich ankommt (Fremdbild). Häufig wird eher mit Vielfalt als mit Konzentration geworben und der Fokus liegt eher auf Bekanntheit statt Begehrlichkeit. Um herauszufinden was an Inhalten tatsächlich beim Kunden angekommen ist bzw. welche Assoziation der Kunde mit einer Marke hat, bleibt nur die Möglichkeit den Kunden zu befragen.

Markenanalyse mit Hilfe sozialer Medien

Eine innovative Möglichkeit der Analyse zeigt Florian Bauhuber am Beispiel des Berchtesgadener Landes auf. Mit Hilfe einer komplexen Analyse (Multirelationale Textanalyse) werden Texte die von Kunden in sozialen Netzwerken zum Thema „Berchtesgadener Land“ verfasst wurden ausgewertet. Mit Hilfe der Analyse werden die Inhalte der Texte bestimmten vordefinierten Markenwerten aus der Limbic Map (Details siehe unten) zugeordnet. Auf diese Art und Weise erhält man eine Aussage darüber, was die Nutzer sozialer Medien mit der Marke „Berchtesgadener Land“ assoziieren. Diese Analyse betrachtet jedoch nur das Fremdbild der Marke. In weitere Folge kann das Selbstbild mit dem Fremdbild verglichen werden, um herauszufinden, wo es Defizite in der Kommunikation gibt und was vielleicht noch besser kommuniziert werden muss. Im Falle des Berchtesgadener Landes spielten Werte wie Geborgenheit, Natur und Tradition für das Fremdbild eine große Rolle. Es bleibt jedoch anzumerken, dass eine Analyse des Fremdbildes allein durch die Auswertung sozialer Medien unter Umständen nicht ausreicht und mit Befragungen oder Interviews mit Kunden ergänzt werden sollte.

Logos Teilnehmer zum Thema "Auswertung von Inhalten Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land".

Logos Teilnehmer zum Thema “Auswertung von Inhalten Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land”.

Interviewpartner:
Stephan Köhl, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, einer der drei Partner des eBusiness-Lotsen Projekts Südostbayern

und

Magister Peter Botzleiner-Reber, Marketingverantwortlicher der Firma Südsalz, einem Leitbetrieb des Berchtesgadener Landes, schildern in Kurzinterviews ihre Erfahrungen aus dem Workshop:

Workshop „Auswertung Sozialer Medien am Beispiel der Marke Berchtesgadener Land“ im Rahmen des eBusiness-Lotsen-Projekts:

Inwieweit können Inhalte aus Sozialen Medien zu Marketingzwecken, insbesondere zur Markenausrichtung genutzt werden? Diese Frage beleuchtete Florian Bauhuber, Geschäftsführer des Unternehmens „Tourismuszukunft“, im Juli 2013 in einem Workshop im Rahmen des eBusiness-Lotsen-Projekts Südostbayern. Als Beispiel diente die Marke „Berchtesgadener Land“. Untersucht wurden alle Branchen des Landkreises, wobei sich im Verlauf des Workshops die Tourismusbranche als dominierende in Bezug auf Präsenz in den Sozialen Medien herauskristallisierte. Andere Branchen beschäftigen sich zunehmend mit einem Auftritt in den Sozialen Medien, manche stehen erst am Beginn. KMU mit Konsumprodukten wie die Milchwerke Berchtesgadener Land, ein wichtiger Betrieb des Landkreises, nutzen Social Media mehr als beispielsweise Baufirmen.

Im Workshop wurde auf Daten zurückgegriffen die im Zeitraum von Juli 2012 bis Juni 2013 erhoben worden waren. Es wurden Texte mit dem Begriff „Berchtesgadener Land“ in folgenden Plattformen ermittelt (exklusive eigene Inhalte des eBusiness-Lotsen-Partners Berchtesgadener Land Tourismus GmbH):

  • Blogs
  • Foren
  • Facebook
  • Google+
  • Twitter
  • Tripsbytips (alle Einträge)
  • Seniorbook (alle Einträge)

Gesucht wurde nach Texten mit dem Begriff „Berchtesgadener Land“ auch bei:

  • der Google Blog-Suche (für Blogs)
  • der Google Diskussionen-Suche (für Foren)
  • sowie den einzelnen Plattformen Facebook, Google+, Twitter, Tripsbytips, Seniorbook

Insgesamt konnten fast 800 Texte auf 691 Din A4-Seiten mit mehr als 270.000 Wörtern und über 1.900.000 Zeichen ermittelt werden. Anschließend wurde die Sicht von außen wie folgt analysiert:

  • Ermittlung von Online-Inhalten mit Bezug zum Begriff „Berchtesgadener Land“
  • Aufbereitung der gesammelten Online-Inhalte
  • Multirelationale (Text-)Analyse (MRA): Bestimmung der häufigsten Begriffe sowie der Begriffe mit der höchsten Verbindungsdichte

Zur Erklärung: Es kann davon ausgegangen werden, dass komplexe Daten (zum Beispiel unstrukturierte Textdaten) eine Vielzahl impliziter Informationen enthalten, die für den Betrachter der Daten nicht sichtbar sind. Anhand geeigneter Hilfsmittel werden diese durch Verbindungen untereinander sichtbar gemacht. Die multirelationale Analyse (MRA), die zur Untersuchung der Texte verwendet wurde, erweitert bestehende quantitative Analyseverfahren um ein qualitativ-exploratives Vorgehen. Die MRA verfolgt den Ansatz, das Verständnis komplexer Zusammenhänge und Strukturen mittels einer Visualisierung zu erleichtern, um signifikante Auffälligkeiten einfacher erkennen zu können. Die Methode basiert auf Erkenntnissen der Graphentheorie sowie der allgemeinen Netzwerk- und Systemtheorie und geht davon aus, dass Zusammenhänge als Netzwerke modelliert und visualisiert werden können.

Bauhuber_eLotse

  • Auswertung der MRA
  • Zuordnung der wichtigsten Begriffe zu Werten aus der Limbic Map: In der Limbic Map der „Gruppe Nymphenburg – Brand & Retail Experts“ werden verschiedene Begriffe, die häufig Bestandteil von Texten sind, Werten beziehungsweise vorher festgelegten Wertebereichen zugeordnet. Ist einer dieser Begriffe in der Berichterstattung der Interessenten in den Sozialen Medien enthalten, bekommt dieser Wertebereich einen Punkt. Der Wertebereich mit den meisten Punkten „gewinnt” und wird dann entsprechend aufbereitet.

Stephan_Koehl_BGLT_eLotse

Stephan Köhl, Berchtesgadener Land Tourismus GmbH:

Was war die Motivation der BGLT als Projektpartner, KMU für das Thema „Auswertung Sozialer Medien“ zu sensibilisieren?

Marktforschung ist vielfach aufwändig und erfordert Zeit. Ergänzend zur Marktforschung bietet sich diese Methode an. Märkte und Zielgruppen werden mit dem Verbrauch weniger Ressourcen in kürzerer Zeit beobachtet, Ergebnisse zusammengefasst beziehungsweise konkretisiert. Die Auswertung von Inhalten Sozialer Medien stellt also eine vereinfachte und beschleunigte Methode dar, Stimmen aus dem Markt einzufangen, auszuwerten und für Aktivitäten zu nutzen.

Bei Befragungen von Personen im Rahmen einer Erhebung sind nicht immer ehrliche Ergebnisse zu erwarten. Personen wissen bei Befragungen teilweise nicht mehr, wo und wie sie tatsächlich gekauft haben oder was für die Handlung ausschlaggebend war. Dies ist aufgrund der vielen Informationsquellen, die heute für einen Kauf genutzt werden, verständlich. In Sozialen Medien werden zeitnah Beiträge veröffentlicht, anhand derer man sich ein besseres Gesamtbild machen kann.

Fazit: Durch eine die Marktforschung ergänzende Marktbeobachtung mittels Extrahierung der Inhalte Sozialer Medien ist es besser möglich, Zielgruppen zu beobachten, seine Produkte auf Zielgruppen auszurichten und die Kommunikation mit Zielgruppen zu verbessern. KMU aller Branchen sollten diese Erkenntnis nutzen.

Welchen Stellenwert haben Soziale Medien im Rahmen des Online Marketings?

Im Rahmen des Workshops wurde klar dass Social Media alleine nicht zielführend sind. Voraussetzung für Aktivitäten in sozialen Netzwerken als Teil der Marketingstrategie ist eine eigene Website. Die Kombination Website und Soziale Medien ist außerdem erst dann wirklich effizient, wenn ein Online-Shop oder eine Online-Buchungsmöglichkeit angeboten wird.

Es braucht zum Erfolg also

  • ein sehr gutes Produkt, das
  • durch eine professionelle Website vermarktet,
  • über ein eCommerce -Tool verkauft und
  • flankierend durch Social Media unterstützt wird.

Welche Schlüsse zieht die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) selbst aus der Veranstaltung?

Die BGLT befasst sich ständig mit Marktforschung, Marktbeobachtung und den Analysen. Neben dem Tourismusbarometer werden regelmäßige Studien zur Wertschöpfung beauftragt. Außerdem wurde das „Strategiepapier 2020“ zusammen mit führenden Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Tourismus in einem begleiteten Prozess erarbeitet. Die Markenwerteanalyse hat bei der Einordnung geholfen, wie die Marke Berchtesgadener Land verortet ist. Es wurde ein Bild gezeichnet, wie die Kunden das Berchtesgadener Land insgesamt sehen und daraus ein gemeinsamer Kern gebildet. Die ursprüngliche Sicht, dass das Berchtesgadener Land – insbesondere der südliche Landkreis – sehr stark mit Kraft, anspruchsvollem Sport, Natur und Geschwindigkeit identifiziert wird, hat sich etwas relativiert. Es ist am Beispiel des Workshops festzustellen, dass die Werte Tradition, Genuss und Gesundheit stark in den Vordergrund rücken. Derartige Erkenntnisse sind für zukünftige Anstrengungen bei der Definition zentraler Markenwerte sehr wertvoll. Aktuell, ein Jahr nach der Veranstaltung und zehn Jahre nach Gründung der BGLT, wird die touristische Marke „Berchtesgadener Land“ beleuchtet und Inhalte auf den Prüfstand gestellt. Dazu können derartige zusätzliche Erkenntnisse aus den Inhalten Sozialer Netzwerke sehr gut genutzt werden.

Peter Botzleiner-Reber, Südsalz GmbH:

Wie haben Sie den Workshop insgesamt wahrgenommen?

Den Ansatz, die Marke Berchtesgadener Land über die Extrahierung von Inhalten Sozialer Medien zu beurteilen, halte ich für sehr interessant. Besonders die Vorgehensweise, wie komplexe Daten aus Sozialen Medien gefiltert und damit eine zielgerichtete Beurteilung ermöglicht wird. Die Ergebnisse sind aussagekräftig, müssen jedoch richtig interpretiert werden und können flankierend in einem Markenprozess Berücksichtigung finden. Der Referent eröffnete mit der Methodik Möglichkeiten, die unternehmenseigene Marke aus diesem neuen Sichtwinkel zu beleuchten und die Ergebnisse in zukünftige Marketing-Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.

Welche Inhalte interessierten Sie besonders?

Das strategische Vorgehen bei der Erstellung der Websites/Core-Values, dazu Analysetools.

Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, in Zukunft Inhalte Sozialer Medien zur Verbesserung von Marketingaktivitäten zu nutzen?

Das ist die Zukunft, allerdings keine „Nebensache“, sondern eine wichtige Aufgabe, der man sich in Unternehmen mit voller Kraft widmen muss. Dazu gehört sehr viel Knowhow und ein langer Atem. Marketingaktivitäten müssen in sozialen Medien wohl durchdacht sein. Kosten, Nutzen und Risiken müssen sorgfältig gegeneinander aufgewogen werden. Ich denke, dass mehr denn je konstante Werte und Leistungen einer Marke durch das Marketing ehrlich transportiert werden müssen. Verbraucher sind kritisch und aufgeklärt, jeder Fehler in der Produktleistung oder in der Kommunikation kann im transparenten Web schwerwiegende Folgen für Marken und Unternehmen haben. Hier wäre zum Beispiel ein eigener Workshop/Seminar im Rahmen des Projekts mit einem Titel wie „do´s & dont´s im Webgeschäft„ reizvoll.

Inwieweit können Soziale Medien aus Ihrer Sicht zur Marktforschung beziehungsweise. Marktbeobachtung beitragen?

Sie sind ein sehr wichtiges Tool, da sie eine große Stichproben- und Grundgesamtheit und Aktualität haben.

Konnten Sie das Wissen aus der Veranstaltung in Ihrem Betrieb nutzen oder gibt es Inhalte, die Sie für Ihre zukünftige Arbeit nutzen können?

Ja. Ich achte bei der Gestaltung von Web-Inhalten mehr auf Metatexte, die den Core-Values entsprechen. Die Analysemethoden dienen unter anderem dazu, die zu einem Markenkern passenden Kommunikationsinhalte zu finden.

Publikationen der eBusiness-Lotsen zum Thema:

Leitfaden des eBusiness-Lotsen Berlin:
Facebook für kleine Unternehmen und das Handwerk: Chancen nutzen – Gefahren beachten

Pocket-Guide des eBusiness-Lotsen Potsdam:
Social Media für KMU – 10 Tipps für die Praxis

Leitfaden des eBusiness-Lotsen Oberfranken
Social Media ist mehr als Facebook – Portale und Einsatzmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen

Ein Leitfaden des eBusiness-Lotsen Köln
Social Media im Handel

 

 

 

 

Online Marketing für Gesundheitsdienstleister

– Referentin: Frau Gaby Perfahl
– Veranstaltungsort: Bad Reichenhall, Raum Thumsee – Königlicher Kurgarten – über dem Kurgarten Cafe, Tel. 0049-8651-6060
– Zeit: Mittwoch 19. November von 14.00 – 18.00 Uhr

Referentin Gaby Perfahl, Expertin für Social Media im Gesundheitsbereich, weiß: „Bei der Arzt- und Apothekensuche wird immer öfter das Internet zu Rate gezogen.“ Sie ist als Beraterin für die Pharmaindustrie, Agenturen und Unternehmensberatungen auf das Thema Healthcare und vertriebsorientiertes Marketing spezialisiert und betreut über 70 Klinikärzte in einem Klinikverbund im Bereich Online-Marketing und Social Media.

Gaby Perfahl erklärte zunächst, wie die eigene Website konzipiert sein muss, um von Patienten gefunden zu werden. Zusatzmodule wie die Terminvereinbarung über die Homepage wurden genauso vorgestellt wie die Möglichkeit zur Analyse der Website. Auch die Vor- und Nachteile einer eigenen Facebook-Seite und von Patienten-Newslettern waren Seminarinhalte. Schließlich gab Gaby Perfahl noch zehn „schnelle Tipps“ zum Umsetzen des digitalen Praxis-Marketings.

Referentin Gaby Perfahl u. Stefan Maier

Referentin Gaby Perfahl u. Stefan Maier

Inhalte und Gliederung:

Einstieg

Zielgruppenorientierter, praxisverständlicher und aktueller Überblick “Digitale Welt”

  • Online Marketing
  • Social Media Kommunikation und Online-Bewertungsplattformen

Wissensvermittlung und Praxis

  • Online Marketing

Herzstück des Online Marketing ist die eigene Praxiswebsite

  • Anforderungen an eine erfolgreiche und vertrauenswürdige Website
  • Die richtige Domain, Namensfindung, Selektion und Reservierung
  • (Kostengünstige) Möglichkeiten zur Realisierung der Websit
  • Website Analyse z.B. mit Google Analytics

Weitere Themen Website

  • Sinnvolle AdOn´s, z.B. direkte Terminreservierung
  • Einbindung von Social Plugins, z.B. Facebook in die Website
  • Newsletter Marketing für die Praxis
  • Links und Backlinks

SEO und SEM

  • Steigerung der Auffindbarkeit einer Website – SEO und SEM
  • Suchverhalten von Patienten – nach Fachgruppe, Ort und Name

Abschluss

  • 10 Tipps für erfolgreiches digitales Praxismarketing für Gesundheitsdienstleister

Bewertung der Teilnehmer (Auszug) zur Veranstaltung:

– Frage: Sehen Sie in den Inhalten der Veranstaltungen echtes Verbesserungspotenzial für Ihren Betrieb?
– Bewertung: 100% ja

W I C H T I G: Folgeseminar

Mittwoch 8. April 2015 von 14 – 18 Uhr: Social Media und Online-Bewertungsplattformen für Gesundheitsdienstleister. Anmeldung unter http://www.amiando.com/FLWBTYW.html

Gesundheitsdienstleister Praestentation 19.11.14 by eBusiness-Lotse Südostbayern

Preisfindung in Zeiten von Online Marketing

Referentin: Dipl. FW Elisabeth Hiltermann (Kohl & Partner Tourismusberatung München GmbH
Ort: Konzertrotunde im Kurgarten Bad Reichenhall (Raum Thumsee), Tel. 0049-8651-6060
Zeit: 14 – 18 Uhr

Seminar der eBusiness-Lotsen Südostbayern in Bad Reichenhall

Seminar der eBusiness-Lotsen Südostbayern in Bad Reichenhall

Ausgangslage und Zielsetzung:

In den Zeiten des Online-Marketings und Online-Vertriebs wird es zunehmend schwieriger, den Überblick über die Preise seiner Produkte und Dienstleitungen zu bewahren. Die Preisgestaltung wird immer mehr zur Herausforderung, vor allem wenn sich die Anzahl der Produkte und Pakete stetig erhöht und auf zeitlich unterschiedliche Angebote und Preise Rücksicht genommen werden muss.

– Zu welchem Preis soll ich auf welchen Plattformen anbieten?
– Wie hoch sind üblicherweise Provisionen und die geforderten Rabatte?
– Wie kann ich mir das Monitoring erleichtern?
– Welche online-Plattformen sind für mich von Bedeutung?
– Wie funktionieren Zahlungsabwicklung und Verknüpfung mit meiner eigenen Website?
– Wie optimiere ich meine Preisliste?

Diese und andere Fragen wurden im Laufe dieses Seminares angesprochen und geklärt. Unternehmer wie Verantwortliche für Marketing und Vertrieb erhielten einen Überblick über die neuesten online-Kanäle und die Chancen und Risiken die sich daraus ergeben.

Ablauf und Inhalte:

  • Theorie entsprechend des Themas „Preisgestaltung“
  • Trends im Tourismus und im Online-Marketing
  • Gruppenarbeiten und eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer
  • Aktuelle Beispiele im Benchmark
  • Marketing- und Vertriebstools
  • Fragen & Antworten

SEM Preisoptimierung BerchtesgadenerLand am 6.11.14 by eBusiness-Lotse Südostbayern